Spritzenhaus Wennigsen

Zentrum für kunsthandwerkliches Arbeiten in Wennigsen e.V.

Das Spritzenhaus in der heutigen Form...

...wurde 1982 gegründet. Vier Kunsthandwerkerinnen taten sich mit einigen Interessierten als gemeinnütziger Verein zusammen. Sie setzten sich zum Ziel, anderen Menschen den Wert und die Schönheit handwerklich gefertigter Dinge nahe zu bringen.

Im ehemaligen Gebäude der Ortsfeuerwehr Wennigsen fanden sie Raum für ihre Idee. Sie bauten es in Eigeninitiative aus und gestalteten es von innen neu. Dem Verein gaben sie den Namen

Spritzenhaus - Zentrum für kunsthandwerkliches Arbeiten in Wennigsen e.V.

Am 15.Mai 1983 wurde die erste Kunsthandwerker-Ausstellung im umgebauten Feuerwehrgerätehaus eröffnet.

In den 1980er Jahren lag der Schwerpunkt des Vereins noch bei Kursangeboten - auch in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Wennigsen - wie Töpfern, Weben, Silberschmieden, Korbflechten. Zusätzlich wurden Kammerkonzerte und literarische Darbietungen veranstaltet.

Seit den 1990er Jahren zeigte sich das Publikum eher an Ausstellungen interessiert. Das Spritzenhaus präsentiert seitdem in wechselnden Ausstellungen von jeweils 6-7 Wochen aus allen kunsthandwerklichen Bereichen eine breite Auswahl an Gewerken, Arbeitstechniken und Stilrichtungen. Damit wird in einmaliger Weise ein Überblick über professionelles qualitativ hochwertiges Kunsthandwerk geboten.

Den Kunsthandwerkern bietet das Spritzenhaus dabei ganzjährig ein Forum für ihr Bekanntwerden sowie einen „Marktplatz“ für ihre Werke. Auf diese Weise fördert der Verein die professionelle Arbeit bekannter und (noch) unbekannter Kunsthandwerker/Innen.

Der Begriff des Kunsthandwerks ist dabei je nach Ausstellungsthema enger oder weiter gefasst: reine Gebrauchsgegenstände, wie Zweckkeramik und Kleidungsstücke stehen oft neben überwiegend dekorativen oder ausschließlich zum Betrachten einladenden Stücken aus den verschiedenen Materialien.

Seit der Vereinsgründung erfüllt das Spritzenhaus daneben kontinuierlich die durch die Satzung festgelegte Aufgabe der offenen Werkstätten. In der Anfangszeit waren das eine Töpferwerkstatt, eine Weberei, eine Silberschmiede und eine Textilgestaltungswerkstatt. Über viele Jahre hin hatte dann eine Goldschmiede ihren Platz im Spritzenhaus.

Seit Sommer 2008 hat Heike Poudel ihr Textil-Atelier im Haus. Sie fertigt Kleidung und Accessoires. Sie freut sich über interessierte Besucher und berät sie gerne.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Wenn Sie die Arbeit des Fördervereins unterstützen möchten, können Sie dieses tun durch Ihre Mitgliedschaft (30,- € Jahresbeitrag) , eine Spende (steuerlich absetzbar) oder Ihre tätige Mithilfe.