Der Verein, seine Angebote, seine Geschichte


Die Geschichte des Spritzenhauses Wennigsen geht auf das Jahr 1902 zurück. Sie ist ausführlich in einem Beitrag auf Wikipedia zusammengefasst.

Das Spritzenhaus in der heutigen Form...

...wurde 1982 gegründet. Vier Kunsthandwerkerinnen taten sich mit einigen Interessierten als gemeinnütziger Verein zusammen. Sie setzten sich zum Ziel, anderen Menschen den Wert und die Schönheit handwerklich gefertigter Dinge nahe zu bringen. Im ehemaligen Gebäude der Ortsfeuerwehr Wennigsen fanden sie Raum für ihre Idee. Sie bauten es in Eigeninitiative aus und gestalteten es von innen neu. Dem Verein gaben sie den Namen „Spritzenhaus - Zentrum für kunsthandwerkliches Arbeiten in Wennigsen e.V.“ Am 15.Mai 1983 wurde die erste Kunsthandwerker-Ausstellung im umgebauten Feuerwehrgerätehaus eröffnet.

 


Kulturelles Angebot

In den 1980er Jahren lag der Schwerpunkt des Vereins noch bei Kursangeboten - auch in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Wennigsen - wie Töpfern, Weben, Silberschmieden, Korbflechten. Zusätzlich wurden Kammerkonzerte und literarische Darbietungen veranstaltet. Seit den 1990er Jahren zeigte sich das Publikum eher an Ausstellungen interessiert. Das Spritzenhaus präsentiert seitdem in wechselnden Ausstellungen von jeweils 6-7 Wochen aus allen kunsthandwerklichen Bereichen eine breite Auswahl an Gewerken, Arbeitstechniken und Stilrichtungen. Damit wird in einmaliger Weise ein Überblick über professionelles qualitativ hochwertiges Kunsthandwerk geboten.


Förderung von Kunsthandwerkern

Den Kunsthandwerkern bietet das Spritzenhaus dabei ganzjährig ein Forum für ihr Bekanntwerden sowie einen „Marktplatz“ für ihre Werke. Auf diese Weise fördert der Verein die professionelle Arbeit bekannter und (noch) unbekannter Kunsthandwerker/Innen. Der Begriff des Kunsthandwerks ist dabei je nach Ausstellungsthema enger oder weiter gefasst: reine Gebrauchsgegenstände, wie Zweckkeramik und Kleidungsstücke stehen oft neben überwiegend dekorativen oder ausschließlich zum Betrachten einladenden Stücken aus den verschiedenen Materialien.


Offene Werkstätten

Seit der Vereinsgründung erfüllt das Spritzenhaus daneben kontinuierlich die durch die Satzung festgelegte Aufgabe der offenen Werkstätten. In der Anfangszeit waren das eine Töpferwerkstatt, eine Weberei, eine Silberschmiede und eine Textilgestaltungswerkstatt. Über viele Jahre hin hatte dann eine Goldschmiede ihren Platz im Spritzenhaus. Bis vor kurzem arbeitete eine Textilgestalterin in dem Raum. Nunmehr teilen sich eine Papiergestalterin und eine Malerin die Werkstatt.



Mitglieder und Vorstand


Aktuell hat der Verein 50 Mitglieder (Stand Februar 2020).

Vorstand

1. Vorsitzender: Horst Hebach

2. Vorsitzender: Reinhard Dunkel

Beisitzer

Heike Poudel

Jürgen Clauß

Renate Hebach



Lage und Anreise